Chronik

Die Turn- und Volleyballabteilung 

 

Die Keimzelle der Turnabteilung im VfL wurde auf Initiative des Turnbruders Otto Pühler gelegt. Die Fußballer belegten damals (1955) sämtliche Trainingsstunden in der neuerbauten Turnhalle der Herderschule. Auf der Suche nach einer geeigneten Turnstätte traf er auf diese optimal ausgerüstete Halle.

Auf Bitten von Otto Pühler überließen die Fußballer ihm eine ihrer Trainingsstunden. Mit fünf bis sechs jungen Männern wurden die Geräte ausprobiert, um die Lust am Turnen bei der Jugend zu erwecken. Der Erfolg des ersten Abends sprach sich sehr schnell herum, so dass man am zweiten Trainingsabend schon stolze 20 Teilnehmer zählen konnte.

Im Jahre 1956 wurde die erste Mädchenriege gegründet, so dass die Turngruppe auf etwa 40 Mitglieder anwuchs. Die Gruppe erfreute sich regen Zuspruchs und wurde bald innerhalb der Fußballabteilung ein dominierender Faktor. Das führte dann schließlich zur Loslösung von der Fußballabteilung und zum Aufbau einer selbständigen Turnabteilung. Ihr erster Vorsitzender war Karl-Heinz Hesse. Unter seiner Ära bildete sich 1957 die erste Frauenriege. Sie begann mit rhythmischer Gymnastik (heute nennt man es Aerobic).

Diese Frauenriege setzte sich überwiegend aus Müttern und aktiven Schüler und Jugendlichen der Abteilung zusammen. Aus diesen Reihen gingen schließlich auch die ersten Helferinnen hervor, die damals einen Grundstock für die heute gepflegte Tradition der Turnabteilung legten. Viele schöne Turn und Gesellschaftsfeste wurden durch ihre Mithilfe erst ermöglicht.

 

1958

Wurde die erste Wettkämpferein zur Gymnastrada gemeldet. Doch wie so oft waren auch hier die bürokratischen Hürden zu hoch. Sie wurde nicht angenommen, weil ihr ein Zentimeter an der Körperlänge fehlte.

 

1959

Verleihung des Gau-Ehrenbriefes an den Oberturnwart Otto Pühler und den Kassenwart Willi Schreiber.

Schauturnen im Saal der „Grünen Tanne“ ; ein großer Erfolg. Unter anderem sprang Otto Pühler auf dem Trampolin bis zur Verstrebung des Saales. Eine Turnschwester sprang hinterher und erwischte Turnbruder Otto nur an der Hose, mit der sie dann unter lautem Beifall auf den Boden der Tatsachen zurückfiel.

 

1961

Teilnahme an einem Gau- Jugendbesten- Wettkampf mit zwei Mannschaften, die sich gut platzierten.

 

1962

Otto Pühler wird Vorsitzender der Turnabteilung

 

1964

Karl Neuwirth wird Kassierer der Turnabteilung; dieses Amt bekleidet er ohne Unterbrechung noch heute

 

1965

Die Turnabteilung richtet das Gau-Kinder-Turnfest mit 2000 aktiven Teilnehmern aus. Der Festzug ging durch Kemminghausen. Die ersten Kinder kehrten zurück, als die anderen starteten. Dieses Jahr war besonders aktiv. Ein großes Zeltlager im Sauerland mit Fahnenweihe bildete einen weiteren Höhepunkt.

 

1967

Rolf Dornheim wird zum Vorsitzenden gewählt, dieses Amt verwaltet er erfolgreich zehn Jahre lang.

 

1968

Unter seiner Leitung wird von der Turnabteilung eine Schwimmabteilung gegründet.

 

1969

Wegen zu großer Überlastung machte sich die Schwimmabteilung selbständig. Sie ist heute die Mitgliederstärkstabteilung im VfL.

In der Turnabteilung wurde das Volleyballspiel in die Übungsstunden mit aufgenommen.

 

1972

Durch die Olympiade in München wird das Volleyballspiel populär. Der Zuspruch zum Volleyball veranlasste die Abteilung, eine Volleyballsparte zu gründen.

1973

Im Rahmen der Auslandskulturtage richtete die Turnabteilung in der neuerbauten Sporthalle des Heisenberg-Gymnasiums ein Schauturnen aus.

Star der Veranstaltung war die Olympiasiegerin Olga Korbut aus der ehemaligen UdSSR.

 

1974

Das erste Volleyballturnier wird im Heisenberg-Gymnasium organisiert und von der Turn- und Volleyballabteilung durchgeführt.

 

1975

2. Gau- Kinderturnfest mit ca. 1000 Aktiven. Die Turn- und Volleyball-abteilung organisiert den Gau-Turntag im Saal des Grävingholz-Hotels. Hier wurde der Dortmunder Oberbürgermeister Samtlebe die Ehrennadel des Hellweg-Märkischen Turngaues überreicht.

 

1976

Am 1. März tritt der VfL in den Westdeutschen Volleyballverband ein und nimmt zunächst mit einer Damenmannschaft, ab 1978 auch mit einer Herrenmannschaft an Meisterschaftsspielen teil.

 

1978